Richard L. Tierney

Richard Louis Tierney, Jahrgang 1936.

 

Richard L. Tierney ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und ein Schüler H.P. Lovecrafts. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die gemeinsam mit David C. Smith verfassten RED SONJA-Romane sowie seine auf Lovecrafts CTHULHU-Mythos basierenden Werke.

Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit zahlreichen Schriftstellern zusammen, darunter Laurence J. Cornford, Robert M. Price und Glenn Arthur Rahmann. Besonders interessant ist zudem sein posthumes Zusammenwirken mit Robert E. Howard (Tigers Of The Sea, 1973; The Temple Of Abomination, 1973; The Slave Princess, 1979), Clark Ashton Smith (Utressor, 2002) und mit Edgar Allan Poe (The Lighthouse, 1978).

Im Jahr 1972 veröffentlichte er das Essay The Derleth-Mythos, in welchem er die Unterschiede zwischen den Ideen Lovecrafts und den späteren Interpretationen/Ausarbeitungen von August Derleth thematisierte. Darüber hinaus schrieb er die CTHULHU-Romane The House Of The Toad (1993) und The Drums Of Chaos (2008), veröffentlichte mit The Blade Of The Slayer (1997) eine Hommage an Karl Edward Wagners Helden KANE.

Mitte der 1980er Jahre begann Richard L. Tierney mit einer langlebigen Serie von Erzählungen um den gnostischen Sektierer SIMON OF GITTA, die 1997 in The Scroll Of Thoth zusammengefasst wurden. SIMON OF GITTA tritt außerdem in Tierneys Romanen The Gardens Of Lucullus (2001, mit Glenn Rahman) und in The Drums Of Chaos (2008), seinem magnum opus, in Erscheinung.

August Derleth veröffentlichte zahlreiche unheimliche Sonnette aus Richard Tierneys Feder in The Arkham Collector; gebündelt erschienen diese unter dem Titel Collected Poems im Jahre 1981 beim Verlag Arkham House. 2010 wurde er für den Science Fiction Poetry Association's Grandmaster Award nominiert.

Der Apex-Verlag veröffentlicht durchgesehene Neu-Ausgaben der sechs gemeinsam mit David C. Smith verfassten Red Sonja-Romane.