Lewis Shiner

Lewis Shiner, Jahrgang 1950.

 

Lewis Shiner ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Shiner promovierte im Jahre 1973 an der Southern Methodist University in Dallas, Texas

Shiner startete seine Karriere als Science-Fiction-Autor, wurde anschließend (ca. ab Mitte der 1980er Jahre) mit seinen Romanen Frontera (Frontera, 1984) und Verlassene Städte des Herzens (Deserted Cities Of The Heart, 1988) eine der herausragendsten Stimmen des literarischen Cyberpunk, wandte sich jedoch seit den 1990er Jahren verstärkt der Mainstream-Literatur zu, verknüpfte diese jedoch häufig mit Elementen der Fantasy und des Magischen Realismus.

Einige seiner Romane thematisieren die Rock-Musik der 1960er und 1980er Jahre; so beschreibt beispielsweise Shiners Roman Schattenklänge (Glimpses, 1993)  spekulative Aufnahme-Sessions ungehörter Alben der Beatles, der Doors, der Beach Boys und von Jimi Hendrix; Slam (1990) taucht ein in die anarchistische Skater-Punk-Culture; Say Goodbye: The Laurie Moss Story (1999) schließlich erzählt die Geschichte einer aufstrebenden (fiktiven) Musikerin und ihres drastischen Absturzes.

Darüber hinaus ist Lewis Shiner einer der Autoren der von George R. R. Martin herausgegeben Anthologie-Reihe Wild Cards; für dieses Universum kreierte er die wohl beeindruckendste (und durchgeknallteste) Hauptfigur: den Tantra-Sex-Zauberer/-Zuhälter Fortunato.

 

Lewis Shiner lebt und arbeitet in Raleigh, North Carolina/USA.